Mit einem klaren Nordosten dem Stress davonlaufen

Die Planungsphase eines Hauses ist die Zeit, in der man es in der Hand hat, ob man in Zukunft weiterhin durch den Tag hetzt oder ob man mit Schwierigkeiten gelassener umgeht. Hier kann man Potentiale oder gehörig viele Herausforderungen einplanen!

Ob man zum Schluss mehr von dem einen oder mehr von dem anderen hat, gleicht meistens einem Glücksspiel. Es passiert einfach deshalb, weil man bei der Grundrissplanung die eigenen Ideen verwirklichen will und (oft aus Unwissenheit) nicht berücksichtigt, dass auch der Raum auf uns Menschen wirkt.

Tatsächlich lassen sich die Vorstellungen darüber, wie das zukünftige Haus aussehen soll und die Berücksichtigung der Raumwirkung mit ein wenig Kompromissbereitschaft miteinander in Einklang bringen! Die Planung ist mit die beste Zeit, um vorzubeugen, so dass der weitere Verlauf des eigenen Lebens bewusst gewählt ist. (Die aller-, allerbeste Zeit ist, wenn man ein Grundstück sucht).

 

Den Nordosten im zukünftigen Haus feststellen

Wenn man in die Planung des Grundrisses einsteigt, kennt man üblicherweise schon das Grundstück und hat vielleicht auch schon Ideen für den Hausgrundriss im Kopf. Diesen Entwurf überträgt man auf den Grundstücksplan. Dann schnappt man sich einen Kompass und geht damit auf das Grundstück. Man (oder auch frau) sucht sich die Mitte des Hauses, stellt sich dort auf das Grundstück und misst die Himmelsrichtungen aus. Davon ausgehend zeichnet man die Himmelsrichtungen auf dem Hausgrundriss ein. Nun sieht man, wo im Haus der Nordosten sitzt.

 

Wie schauen die Außenmauern aus?

Im nächsten Schritt überprüft man den Grundriss an dieser Stelle. In diese Himmelsrichtung passen keine Ausbuchtungen oder Einschnitte. Hat der Nordosten des Hauses eine klare Struktur, sind die Voraussetzungen günstig, um vom Stress wegzukommen, zur Ruhe zu finden, dem Lärm der Welt ein Schnippchen zu schlagen.

 

So sehen potentiell ungünstige Strukturen des Nordostens aus:

Ein Beispiel für einen Einschnitt:

NO weniger Stress Bild 1

Ein Beispiel für eine Hausecke:

NO weniger Stress Bild 2

Ein Beispiel für eine Ausbuchtung:

NO weniger Stress Bild 3

So sehen günstige Grundrisse aus:

NO weniger Stress Bild 4

Oder auch so:

NO weniger Stress Bild 5

Wie Sie sehen, kann man bei der Planung schon einiges tun, um sich in Zukunft erst gar nicht so gestresst zu fühlen und mit mehr Ruhe und Gelassenheit durch den Tag zu spazieren. Jetzt lassen sich noch mit wenig Aufwand Mauern versetzen. Die Planung ist eine Art Prophylaxe. So wie man in anderen Bereichen des Lebens Vorsorge betreibt, lässt sich auch die Wirkung des Raumes nutzen, um manch lästiges Problem von vornherein auszuschalten oder zumindest soweit zu reduzieren, dass es leichter zu bewältigen ist. Damit überlässt man die Entwicklungen nicht dem Zufall, sondern entscheidet sich bewusst für eine bestimmte Richtung im Leben, in die es gehen soll.

 

 

Sonja Berndl

Herzliche Willkommen! Ich heiße Sonja Berndl, bin zertifizierte Feng-Shui-Beraterin und Autorin eines Feng-Shui-Buches. Hier bekommen Sie Infos, Tipps und

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